Camping

Zelt:
Ein Zelt kam mit zwecks maximaler Flexibilität in der Schlafplatzwahl und als Backupmöglichkeit im Sandsturm, Schneesturm oder Dauerregen. In unserem Fall war es ein Hilleberg Nammatj. Das hatte ich halt vorher schon. Es tut natürlich auch ein anderes sturmfestes Zelt. In der Wüste war es manchmal schwierig, die beim Tunnelzelt zwingend notwendigen Heringe im sandigen Boden zu verankern. Ein Geodät oder Igluzelt hätten sich an diesen Stellen etwas besser geeignet.

Schlafsack:
Als Schlafsack dient ein warmer Daunenschlafsack , ein sehr dünner Kunstfaser-Schlafsack und ein Seiden-Inlet. Auch hier wird das Zwiebelprinzip angewendet, da ein sehr großer Temperaturbereich abgedeckt werden muss.

Kocher:
Ein Benzinkocher ist zwingend, wenn man überall auf der Welt Treibstoff finden muss. In unserem Fall war es ein Primus Omnifuel, mit dem man verschiedene flüssige und gasförmige Brennstoffe nutzen und auch bei den Flüssigbrennstoffen den Durchsatz regeln kann. Der Kocher musste insgesamt dreimal ziemlich intensiv gewartet werden. Zum Schluss wurde die Pumpe zwischen Kolben und Schraubfassung undicht, so daß sich kein Druck mehr aufbauen ließ und Benzin aus der Flasche auslief. Ein konstruktives Manko, was angesichts des Kaufpreises des Kochers etwas überrascht.

Isomatte:
Evazotte aus geschlossenporigem Schaumstoff, 19mm dick. Isoliert auch noch im Winter und ist im Gegensatz zu Aufblas-Matten wartungsfrei und mehr oder weniger unkaputtbar. Allerdings war die Matte nach anderthalb Jahren Benutzung sichtbar dünner geworden.

Mit dem Fahrrad quer durch Europa und Asien